Nächster Text
vorheriger Text
|
|
Warum
bist du mit dem Wind,
der
keine Stille kennt
hinausgegangen
und bist nicht wieder gekommen -
Warum steh’ ich hier,
vor Deiner Tür
hilflos wie ein
Kind
verbittert, stumm, benommen -
Ich hätt dir gern soviel erzählt,
von all dem, was noch zu hoffen war.
Vom Ende, daß noch lange nicht erreicht,
von Wut und Tränen vielleicht.
Von all dem, was ich in dir sah.
Warum
starr ich deinen Namen an,
die Klingel an der Wand,
die dunklen Fenster,
als würd’st Du
je zurückkommen.
-
Bist
noch immer unterwegs,
auf Wegen, die ich für uns erfand
und nimmst all das
mit,
was
noch nicht einmal
begonnen -
In meinen Tagtraum flecht’ ich ein
was von Dir blieb
und web Dein Bild in die Linien meiner Hand.
Die kurze Zeit haben wir uns ungeliebt geliebt
und für die Ewigkeit gar unerkannt gekannt.
Ich
hätt’ dir gern soviel erzählt,
von all dem Trost im aneinander lehnen,
von Freude, die geschenkt zu dir kommt.
Von all dem, wie ich nur von Fern gekonnt,
dich heimlich liebend, schön zu sehn.
PJMP |
|